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Sa 29.09.2018
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1847 Dorfstruktur

Daxlanden hatte 1.200 Einwohner und erstreckte sich im Südwesten von der Goldgrund-, Malven-, Lilien-und Vorderstraße nach Osten hin zur Rheinstraße - der heutigen Taubenstraße. Die nördliche Abgrenzung war die Kreis- bzw. heutige Pfalzstraße. Daxlanden war Wallfahrtsort. Alljährlich kamen viele hundert Pilger und hoben das Dorfgeschehen über den Rahmen der umliegenden Ortschaften.

Vereinsgründung und Fahnenweihe

Eine Protokollniederschrift besagt, dass Hauptlehrer Albecker Gründer und erster Dirigent war. Seinem Rufe folgte eine Anzahl Bürger und am 6. Juli 1847 konnte bei einem feierlichen Festgottesdienst Daxlandens erste Sängerfahne geweiht werden.

1848/49 Rückschläge und Neuaufstiege des Vereins

Es waren die Jahre der Freiheitskämpfe, die sich zum Teil auf Daxlander Gemarkung abspielten und in ihren Begleiterscheinungen, wie Einquartierungen, Verwüstungen usw. sehr spürbar auf der Bürgerschaft lasteten. Dem neubegonnenen Chorgesang war ein Ende gesetzt.

1850-59 Zunächst zwang ein Verbot des Großherzoglichen Ministeriums die weltlichen Vereine zur Einstellung ihrer Tätigkeit. Nach Unterlagen des Generallandesarchivs mussten sich 1853 die Gesangvereine melden, um ihre Aktivität wieder aufnehmen zu können. Andere Einflüsse, so Missernten, die mühselige Urbarmachung des durch die Rheinregulierung gewonnenen Niedergestades und schließlich die Auswanderung von 26 Bürgern nach Amerika gaben in die­sen Jahren Daxlanden das Gepräge. Über eine Art Haus-Singen kam man nicht hinaus.

1860-69 Im Jahre 1862 wurde der Badische Sängerbund gegründet. Weder aus den Unterlagen des Bundes, noch aus solchen des Vereins geht hervor, ober der Liederkranz dem Bunde beitrat. Eine Niederschrift von Daniel Kutterer aus dem Jahre 1867 bekundet, dass das vom Badischen Sängerbund 1866 als 1. Bundeslieferung herausgebrachte Liederbuch Grundlage des Singens wurde.

1870-79 Nach dem Kriege 1870/71 begann für den Verein die Zeit der endgültigen Festigung. Hierüber lag eine Niederschrift des späteren Vorstandes Joseph Ganz vor. Sie ging 1944 verloren, doch ist mir der Inhalt aus meiner Tätigkeit als Protokollführer und Vorstand in bester Erinnerung. Unter anderem war darin zu lesen, dass in Daxlanden ein Kriegerverein gegründet wurde und innerhalb des­selben sich eine Gesangsabteilung bildete, die Anspruch auf die Sän­gerfahne des Jahres 1847 erhob. Eine andere Bürgergruppe bestand auf ihrem Eigentumsrecht. Es kam vor dem Amtsgericht Karlsruhe zu einem Rechtsstreit. Das Eigentumsrecht wurde den Männern um Joseph Ganz zugesprochen. Mit ihm waren es vor allem die Bürger Mar­kus Pferrer II und Konrad Schwall I, die diesen Streit mit ausfochten. Sie waren Söhne der Mitgründer Wil­helm Ganz, Markus Pferrer I und Wendelin Schwall.
Für das Ehrenmitglied und Ehren­sänger August Pferrer - ( 70 Jahren aktiver Sänger und Träger der höchsten Auszeichnungen des Badischen und Deutschen Sängerbundes) und Sohn bzw. Enkelsohn der beiden zuvor genannten Markus Pferrer I und II war diese Niederschrift von Joseph Ganz Vermächtnis von Sängergeschlecht zu Sänger­geschlecht.

1880-89 Gründung des Rheingau-Sänger­bundes in Daxlanden

Zunächst sei das 40. Stiftungsfest genannt, das am 20. November 1887 mit einem für die damalige Zeit großangelegten Festkonzert began­gen wurde. Sieben Sängern wurde für langjährige Mitgliedschaft ein Ehrendiplom überreicht. Leider hat der Protokollführer die Namen die­ser Männer nicht angegeben. Der 15. September 1889 war der Gründungstag des Rheingau-Sänger­bundes. Die Gründung ging von Daxlanden aus. An der vom Liederkranz einberufenen Gründungsversamm­lung - stattgefunden im Gasthaus "Zum Adler" in Daxlanden - nahmen 16 Vereine der näheren Umgebung teil. Der Beschluss der Gründungs­versammlung lautete:
1. Der Verband wurde in Daxlanden unter dem Namen „Rheingau Sängerbund" gegründet.
2. Beteiligt waren dabei 16 Landvereine.
3. Jedes Jahr soll ein Bundestreffen, jeweils in einem anderen Dorf und alle zwei Jahre ein Preissingen stattfinden.

1890-99 Mit der Gründung des Rheingau­-Sängerbundes begann für den Liederkranz eine Zeit, von der man den Eindruck gewinnt, als wurde Daxlanden Hochburg des Chor­gesangs. Die Erfolge bei den Preissingen der folgenden Jahre geben davon Zeugnis.

1891 in Rüppurr: 2. Preis (Diplom)
1893 in Daxlanden: 1. Preis (Diplom)
1895 in Neureut: 2. Preis (Diplom)
1898 in Mörsch: 1. Preis (Goldmed.und Diplom)

50. Stiftungsfest am 25. Juli 1897

Dieses Jubiläum war verbunden mit dem Bundestreffen des Rheingau­-Sängerbundes. Freiherr von Seldeneck - die populärste Persönlichkeit der Karlsruher Adelsgeschlechter - überreichte dem Liederkranz für seine überragenden Leistungen in der Pflege des Chorgesangs einen Betrag von "Einhundert Mark". Ver­bunden mit dieser Feier war der Le­benslauf des talentierten Jungsän­gers August Klingler. Die Großher­zogin von Baden bot August Klingler bei einem Vorsingen im Hoftheater Karlsruhe für seine weitere Ausbil­dung Stipendien an. Er bat um Ver­zicht mit dem Wunsche Eisenbahner werden zu dürfen und wurde später Mitgründer des Gesangvereins „Eisenbahn-Fahrpersonal". Der in der Chronik genannte Joseph Ganz siedelte nach Neuburgweier über und wurde Mitgründer des dortigen Liederkranzes. Zu beiden Chor­gemeinschaften wurde der Lieder­kranz Patenverein.

1900-09 Um die Möglichkeit zu haben, außer an den Preissingen des Rheingau­-Sängerbundes auch an solchen des Eichelberger Sängerbundes (Raum Rastatt und Murgtal) teilnehmen zu können, trat der Verein im Jahre 1896 diesem Sängerbund ebenfalls bei.

Nachstehend seien die im Eichel­berger Sängerbund erzielten Erfolge angeführt:


1897 in Rastatt: 1. Preis (Diplom, Goldmed. und Ehrenpreis)
1900 in Gaggenau: 2. Preis (Silber-med. und Diplom)
1902 in Malsch: 1. Preis (Diplom, Goldmed. und Ehrenpreis)
1904 in Ötigheim:  1. Preis (Goldmed. und Ehrenpreis)
1909 in Muggensturm: 1. Preis (beste Tagesleistung).

Weitere Erfolge errang der Verein:

1901 in Ettlingen:  2. Preis (Silber-med. und Diplom)
1903 in Untergrombach: 1. Preis (Goldmed. und Ehrenpreis)
1904 in Bulach:  Ehrenpreis des Rheingau-Sängerbundes für über­ragenden Chorgesang

Die genannten Auszeichnungen fie­len der Bombennacht des 4. Dezem­bers 1944 zum Opfer. Eine Aufzeich­nung in dieser Chronik dürfte aber um so wichtiger sein.Eine Tatsache bleibt mit den Ge­sangserfolgen dieser Jahre verbun­den. Es war nicht nur der Idealis­mus und die Begeisterung der Sän­ger zu ihrer Aufgabe, sondern auch ihre Gesangsbegabung. Für die Chorleiter Haar, Beschle, Thiede, Kohl, Flohr und Steuerwald eine Ge­meinschaft, deren Singen die Note „Hervorragend" zum Preissingen schon mitbrachte.

60. Stiftungsfest am 15., 16. und 17. Juni 1907

Dieses Jubiläum war verbunden mit der Weihe einer zweiten Sänger­fahne und dem Eichelberger Bun­dessängerfest. Während bei dem 50-jährigen Bestehen der Chor aus 28 Sängern bestand, konnte der Verein bei seiner 60-Jahr-Feier 48 Sänger, 172 fördernde und ein Ehrenmitglied - Altbürgermeister Leo Pferrer - seinen Stamm nennen.

1910-19 Durch Zusammenschlüsse wurde am 22. März 1914 in Gaggenau der Mit­telbadische Sängerverband gegrün­det, dessen Mitglied der Liederkranz fortan war. Der damalige 1. Vorsit­zende und spätere Ehrenvorstand Karl Rastetter gehörte mehrere Jahre dem Präsidium des Verbandes an. Aus dem Ersten Weltkrieg sind 16 Sänger nicht zurückgekehrt. - Ehre ihrem Angedenken.

1920-29 75. Vereinsjubiläum am 22., 23. und 24. Juli 1922

Verbunden mit dem Volksliedertag des Mittelbadischen Sängerverbandes, an dem rund 2.500 Sänger teilnahmen, konnten die Festlichkeiten in imposanter Weise begangen werden.
Schirmherr war Dr. Horstmann - Bürgermeister der Stadt Karlsruhe. Der Präsident des Mittelbadischen Sängerverbandes Fritz überreichte bei seiner Festansprache den Ehrenbrief des Deutschen Sängerbundes zum 75-jährigen Vereinsbestehen.Für 40- und mehrjährige Mitgliedschaft wurden Martin Kutterer II, Gregor Speck, Johannes Schwall und Friedrich Vogt zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie waren Vorstände der 70er, 80er und 90er Jahre. Karl Rastetter wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Im Alter von 90 Jahren war Martin Kutterer I der einzige Festteilnehmer, der die Gründung 1847 als Jungbürger miterlebte.

Übertritt zum Karlsruher Sängerkreis

Im Jahre 1924 trat der Verein auf Anregung des Badischen Sängerbundes vom Mittelbadischen Sängerverband zum Karlsruher Sängerkreis über.

Verbringung der Sängerfahne von 1847 in das Deutsche Sängermuseum in Nürnberg

Auf Wunsch des Deutschen Sängerbundes wurde im Jahre 1925 Daxlandens Sängerfahne in das Deutsche Sängermuseum (Katharinenkapelle) Nürnberg zur Aufbewahrung und Ausstellung verbracht. Im Jahre 1937 zur 90-Jahr-Feier zurückgeholt, blieb dieses Museumsstück in Daxlanden und konnte vor der Vernichtung im Zweiten Weltkrieg bewahrt bleiben.

80-jähriges Bestehen

Zu dieser Feier hatten sich 33 Vereine mit rund 3.500 Sängern in den Tagen 28., 29. und 30. Mai 1927, eingefunden.

1929 - Beginn einer Erfolgsepoche anderer Art

Franz Müller, der als Zwanzigjähriger seine Chorleitertätigkeit begann und innerhalb von wenigen Jahren bei den seinerzeitigen Preissingen große Erfolge und 16 Dirigentenauszeichnungen einbrachte, wurde im Alter von 26 Jahren zum musikalischen Betreuer des Vereins berufen. Diese Tätigkeit hatte er bis zu seinem Tode im Jahre 1961 inne.

1930-39 Verfassungsfeier der Republik Baden am 11. August 1931

Zu dieser Feier wurde Franz Müller beauftragt, einen Teil der musikalischen Umrahmung zu übernehmen. Seine drei Chöre Arbeiterbildungsverein Karlsruhe, Gesangverein Junker & Ruh Karlsruhe und Liederkranz Daxlanden waren zu einem Gesamtchor von 250 Sängern zusammengefasst. Chorleiter und Sänger erhielten für ihre Darbietungen das „Öffentliche Lob" des Staatspräsidenten Dr. Wittemann.

Die „Stunde des Chorgesang" im Rundfunk

war für den Karlsruher Sängerkreis gekommen; denn am 21. Februar 1932 übertrug die Sendestelle Karlsruhe - Leitung Direktor Blum - aus der Festhalle Daxlanden in einer Direktübertragung zum Volkstrauertag die „Gefallenen-Kantate" des Karlsruher Komponisten Ludwig Baumann, angeführt vom Liederkranz Daxlanden. Für den Verein eine Pionierarbeit, die weit über Badens Grenzen hinaus größte Anerkennung fand.

85. Stiftungsfest am 4., 5. und 6. Juni 1932

Durch ein vor der Heilig-Geist-Kirche dargebrachtes Konzert wurde dieses Fest zu einem grandiosen Erfolg. Die Ausführenden waren ein Gesamtchor von 450 Sängern, bestehend aus den Gemeinschaften Arbeiterbildungsverein Karlsruhe, Gesangverein Junker& Ruh Karlsruhe, Frohsinn Bietigheim, Liederkranz Ötigheim, Liederkranz Daxlanden und die Badische Polizeikapelle Karlsruhe. Die Zahl der Zuhörer wurde in der Presse mit 3.000 genannt. Diese Darbietungen kann man nicht hoch genug bewerten, denn es war das Jahr des wirtschaftlichen Tiefstandes, bei dem vom Liederkranzchor mit 120 Sängern 70 Prozent arbeitslos waren.

„Deutsche Weihestunde in Daxlanden",

nannte die Karlsruher Tageszeitung „Badische Presse" den Volksliedertag, den der Verein mit der Feier seines 86jährigen Bestehens, stattgefunden am 2. und 3. Juli 1933 verband. Wiederum waren es die Müller'schen Vereine und die Badische Polizeikapelle, die mehrere tausend Zuhörer begeistern konnten. Der damalige 1. Vorsitzende und spätere Ehrenvorstand Friedrich Rastetter gab dieser Feierstunde das Motto: „Deutsche Sitte, deutsche Art, treu dem deutschen Lied bewahrt".

„Heitere Sommer-Abende" im Karlsruher Stadtgarten

Auf Empfehlung des Kulturreferenten der Stadt Karlsruhe wurde Franz Müller beauftragt mit seinen Vereinen im Stadtgarten „Heitere Sommerabende" durchzuführen. An einem dieser Abende konnten 16.000 Besucher gezählt werden. Dies geschah im August und September 1933.

„Johann-Strauss-Abend" im Karlsruher Stadtgarten

Es war im Juli 1936 als Chorleiter Müller berufen wurde, mit seinen Vereinen unter Mitwirkung eines Urenkels des Walzerkönigs als Violinsolist einen „Johann-Strauss-Abend" zu gestalten.

Chorleiter- und Vereinsehrung durch die Stadt Karlsruhe

Am 13. Oktober 1936 durfte, überreicht vom Oberbürgermeister, Chorleiter Franz Müller die Olympia-Gedenkplakette und der Liederkranz Daxlanden eine Radierung des Marktplatzes der Stadt Karlsruhe für ihre großen kulturellen Verdienste entgegennehmen.

90-Jahr-Feier am 12.. 13. und 14. Juni 1937

Höhepunkt dieser Festlichkeiten wurde ein Konzert zu Ehren des langjährigen Bundeschorleiters des Badischen Sängerbundes Ludwig Baumann. Betitelt „Ludwig-Bau­mann-Großkonzert" wurden vor rund 5.000 Zuhörern von einem Ge­samtehor mit 500 Sängern - wieder­um die Müller'schen Vereine - aus­schließlich Werke dieses Karlsruher Komponisten zum Vortrag gebracht. Zu einem Teil dieser Tonschöpfun­gen schrieb Ferdinand Dietz - eine der größten Karlsruher Sängerper­sönlichkeiten und Ehrenmitglied des Badischen Sängerbundes - die Worte: „ Ihre Anwesenheit wurde zur Krönung ihres kulturellen Schaffens für Karlsruhe und dem Badischen Sängerbund."

Wertungssingen in der Festhalle Daxlanden

Der Sängerkreis Karlsruhe beauf­tragte den Liederkranz die Gestal­tung eines Wertungssingens am 23.Januar 1938 in der Festhalle Daxlanden zu übernehmen.

1940-49 Opfer des zweiten Weltkrieges

15 Gefallene, 9 Vermißte und 8 an Kriegsfolgen verstorbene Mitglieder.

100 Jahre Liederkranz Daxlanden

Dieses überragende Jubiläum be­ging der Verein in den Tagen 1., 2. und 3. November 1947 mit der Auf­führung der Gefallenen-Kantate" von Ludwig Baumann in der Heilig­-Geist-Kirche zur Totenehrung und in einer Weihestunde zum 100-jäh­rigen Bestehen mit der Bezeichnung ,Karlsruher Komponisten-Abend". Unter der Schirmherrschaft von OB Friedrich Töpper konnte dem Lie­derkranz nicht nur ein würdiger Abschluß seiner 100 Jahre Chor­gesang, sondern auch ein spontaner Auftrieb für weiteres kulturelles Wirken gegeben werden. Franz Müller wurde zum Ehrenchorleiter und Oskar Vogt - von 1922 bis 1946 stellvertretender Chorleiter - zum Ehrensänger ernannt.

1950-59 Sängergroßkundgebung in Daxlanden als Werbung für das Bundessängerfest des Jahres 1951

Unter dem Motto: „Sängertreffen beim Daxlander Liederkranz" gab der Verein in den Tagen 16., 17. und 18. Juni 1950 in einem zweck­- und sinnvoll geschmückten Festzelt mit Feuerwerk ein Sängertreffen als werbender Auftakt zum Bundes­sängerfest des kommenden Jahres. Der Erfolg dieser Werbung fand seine Bestätigung in einer Bekannt­gabe der Süddeutschen Sängerzei­tung vom Oktober 1950. Den Be­richt hierzu schrieb der langjährige Präsident des Badischen Sänger­bundes Friedrich Franz Hespeler. Bewußt wurde diesem Sängertref­fen in der Chronik ein Rahmen ge­geben; denn es stellt erneut unter Be­weis: „Daxlanden seit über 100 Jah­ren Schrittmacher des Chorgesangs“.

Bundessängerfest 1951

Gemeinsam mit Freundschaft Ottersdorf übernahm der Verein die gesangliche Umrahmung des katholischen Festgottesdienstes in der St. Bernhardus-Kirche, Karlsruhe. Der Chronist des Badischen Sängerbundes schrieb zu diesem Festgottesdienst von einer meisterlichen Leistung.

Historischer Festzug zum 105-jährigen Bestehen

Dieses Ereignis fand am 5., 6. und 7. Juli 1952 statt. Der Festzug mit seinem historischen Teil aus dem Jahre 1847 - gestaltet von den 130 Sängern des Vereins, ihren Frauen und Kindern - wurde Dorf- und Liederkranzgeschichte zugleich.

Feierstunde zum 50. Geburtstag und 30-jährigen Dirigenten-Jubiläum von Franz Müller

Auf Anregung des Liederkranzes Daxlanden schlossen sich die fünf von Franz Müller betreuten Vereine zu einem Gesamtchor mit 600 Sängern zusammen, um am 31. Mai 1953 in der Stadthalle Karlsruhe, ihrem musikalischen Leiter in einem Konzert von Großformat ihre Jubiläumswünsche darzubringen. Die Redner dieser Feier waren Chefredakteur Wilhelm Baur und Staatsschauspieler Kurt Müller-Graf.

Weihe einer dritten Sängerfahne

Das 110. Stiftungsfest im Jahre 1957 war verbunden mit der Weihe einer dritten Sängerfahne. Willi Kober, von 1954 bis zu seinem Tode im Jahre 1968 erster Vorsitzender und Robert Schwall, von 1946 bis zu seinem Ableben 1968 stellvertretender Chorleiter, waren an der Gestaltung dieser Feierstunde maßgeblich beteiligt. Friedrich Rastetter wurde zum Ehrenvorstand ernannt.

1960-69 27. November 1961 Todestag von Ehrenchorleiter Franz Müller

Ein ehrendes Angedenken gebührt diesem Mann, der in seiner 32jährigen musikalischen Betreuung zur überragendsten Liederkranzpersönlichkeit wurde. Er war für Karlsruhe, dem Badischen Sängerbund und seiner Vereine ein Pionier des Chorgesangs von gottbegnadeter Begabung und Berufung.

Wolfgang Mauderer übernimmt das Vermächtnis von Chorleiter Franz Müller

Mit ihm wurde die musikalische Betreuung in beste Hände gegeben. Die Aufführungen aus Anlaß des 115. und 120. Stiftungsfestes in den Jahren 1962 und 1967 sowie zwei Wertungssingen mit der Note „hervorragend", ferner kirchenmusikalische und vereinsinterne Konzerte zeichnen bis zum Jahre 1968 seine Chorleitertätigkeit.

Chordirektor und stellvertretender Kreischorleiter Kurt Ludwig Zimmermann

ist der musikalische Wegbereiter zur bevorstehenden 125-Jahr-Feier. Fritz Winter, 1. Vorsitzender, Otto Dannenmaier, 2. Vorsitzender, Theo Schwall stellvertretender Chorleiter, Reinhard Hess und Gerhard Weick, Kassiere Alfons Kutterer und Heinrich Schwall Schriftführer Gustav Moos, Vorsitzender des Vergnügungsausschusses und Wilhelm Betz, seit 36 Jahren der Bühnengestalter bei kleinen und größeren Veranstaltungen, sehen eine ehrenvolle Berufung zum Auf- und Ausbau des Großjubiläums am 1., 2. und 3. Juli 1972. Ihnen und den Sängern als Träger der Feier- und Weihestunden ein „Herzliches Glückauf", getreu dem Wahlspruch von Ehrenchorleiter Franz Müller:  
 "Liederkranz ist unser Hort, 
 Bleibe ewig immerfort, 
 Bis an mein End,  Gott nur es kennt."

Daxlanden, den 17. Mai 1972    
  Der Chronist Alwin Kutterer

1972 - 97 In Fortsetzung der Chronik, wie sie im Festbuch zum 125jährigen Vereinsbe­stehen 1972 durch den Chronisten Herrn Ehrenvorstand Alwin Kutterer abgedruckt ist, soll nun in kurzgefass­ter Form die Vereinsgeschichte der 25 Jahre von 1972 bis heute 1997 festge­halten werden. Das Jubiläumsfest zum 125jährigen Bestehen war richtungs­weisend für die künftigen Jahre. Der Verein hat unter seinen Chorleitern und Vorständen immer versucht, die ihm gestellten kulturellen und gesang­lichen sowie gesellschaftlichen Auf­gaben zu erfüllen.
Zurückblickend kann festgestellt wer­den, dass dies immer gelungen ist. Die folgenden Jubiläumsfeste:
130jähriges Bestehen vom 11.-13.Juni 1977; 135jähriges Bestehen vom 14.­16. Mai 1982; 140jähriges Bestehen am 16. und 17. Mai 1987 und das 145jährige Bestehen am 16. Mai 1992 mit Jubiläumskonzert in der Heilig-­Geist-Kirche zu Daxlanden konnte auf beachtlichem Niveau durchgeführt werden.
Während das 130jährige Stiftungs­fest noch im Festzelt gefeiert wurde, konnten alle weiteren Festlichkeiten seit der Fertigstellung der Rheinstrandhalle Daxlanden in dieser Halle stattfinden.
Bei den Einweihungsfeierlichkeiten der neuen Halle vom 23. April bis 3. Mai 1980 wirkte auch unser Verein mit. Die Halle ist z.T. im Besitz der Arbeitsgemeinschaft Daxlander Vereine (ARGE), deren Mitglied auch unser Verein ist. Endlich ist damit den Daxlander Vereinen eine Veranstaltungshalle gegeben, die sie zur Selbstdarstellung benötigen.
Als ältester Verein von Daxlanden, hatten wir den Vorzug die erste Veranstaltung in der Halle durchzuführen. Unter dem Motto: „Musik beherrscht die Welt" gaben wir in der ausverkauften Halle ein Konzert, das Zeugnis unseres chorischen Schaffens dokumentierte.
Die musikalische Leitung lag in den Händen von Chordirektor Kurt Ludwig Zimmermann, der leider uns mit diesem Konzert aus gesundheitlichen Gründen verlassen mußte. Für seine großen Verdienste wurde Herr Zimmermann zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.
Am 11. Mai 1985 konnte in der mit über 1.000 Besuchern vollbesetzten Rheinstrandhalle und Mitwirkung von 30 Musikern des Bad. Staatstheaters Karlsruhe ein Konzert „Opernchöre" geboten werden, das in der Vereinsgeschichte einmalig ist und sich würdig den schon sehr vielen Konzerten des Vereins anschließen konnte. Die musikalische Leitung lag in Händen unseres Chorleiters Claus Gunther Biegert. Ein weiteres herausragendes Konzert fand am 22. April 1989 vor ausverkaufter Halle statt. Im ersten Teil des Abends erklangen Chöre von bedeutenden Komponisten wie: Peter Cornelius, Franz Schubert, W.A. Mozart u.a., während im zweiten Teil „Balalaikaklänge" von Otto Groll zum Vortrag kamen. Hierbei wurde der Chor vom Karlsruher Gitarren- und Mandolinenorchester begleitet. Auch dieses Konzert war ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Musikdirektor Wolfgang Thiedemann stellte hierbei seine hervorragende Chorleiterqualität unter Beweis.
Ein weiterer Glanzpunkt in der Vereinsgeschichte war das am 16. Mai 1992 durchgeführte Jubiläumskonzert in der Heilig-Geist-Kirche zu Daxlanden. Es war das Festkonzert das zum 145jährigen Vereinsjubiläum stattfand. Der erste Teil des Abends war der geistlichen Chormusik zugewandt. es kamen folgende Chöre zum Vortrag:
Te Deum" von A. Fray-Völler; „Ich bete an die Macht der Liebe" im Satz von F.J. Siegel; „Dir singen wir", russischer Chorgesang von Quirin Rische; „Santa Maria", im Satz von Gerhard Wind; „Gebet im Gebirge" von G. De Marzi, Satz H. Poos; „Cherubinischer Lobgesang von D. Bortniansky.
Der zweite Teil des Abends war ganz Spirituals und Gospels gewidmet. Hier sang sich die bekannte schwarze Gospel- und Bluessängerin Maisha Grant, begleitet vom Männerchor des Vereins in die Herzen der Zuhörer. So bekannte Spirituals und Gospels wie: „My Lord what a morning", „Nobody knows", „Little David play an your harps", „Steal away", “ O happy day", "Amen" sind nur einige der vorgetragenen Stücke, die das außerordentlich begeisterte Publikum von den Sitzen riß und die Sängerin mit frenetischem Beifall belohnte.
Mitwirkende am Konzert waren außer dem Männerchor des Vereins, Knut Maurer am Flügel und am Keyboard, Bariton Ulrich Wand und das Streichquartett „Ginette Neveu" von der Musikhochschule Karlsruhe.
Die Gesamtleitung hatte Musikdirektor Wolfgang Thiedemann.
Zu den immer wiederkehrenden Aufgaben -Jubiläen und Konzerte - gehört auch, dass wir unseren Mitgliedern bei Geburtstagen, Jubiläen, Hochzeiten, Ehrungen usw. unsere Glückwünsche durch Liedvorträge (Ständchen) überbringen.
Feste Termine im Jahresablauf sind Sänger- und Sängerinnenausflüge, als auch Vereinsausflüge für alle Mitglieder und Freunde des Vereins, Totenehrungen auf dem Friedhof, Weihnachtsfeiern, Mitgestaltung von Gottesdiensten, Singen in Altersheimen, Besuche bei befreundeten Gesangvereinen und Mitwirkung bei Jubiläumsfesten Daxlander Vereine. Tradition sind schon die alle zwei Jahre stattfindenden Straßenfeste im alten Ortsbereich Daxlandens. Hier sind wir sehr froh, dass wir bei unserem Sangesfreund Alwin Günther in der Pfarrstr. 33 ein besonders schönes Anwesen gefunden haben, in dem wir unsere Straßenfestbesucher empfangen und bewirten können.
Eine Selbstverständlichkeit ist für den Verein die Teilnahme bei Veranstaltungen und Konzerten, die durch den Bad. Sängerbund, den Sängerkreis und die Sängergruppe Karlsruhe durchgeführt werden. Schon zweimal hat unser Verein in der Rheinstrandhalle das Konzert der Sängergruppe Karlsruhe organisiert und ausgerichtet. Die Sängerinnen und Sänger sind jederzeit bereit ihre Aufgaben und Pflichten, die ihnen laut Vereinssatzung vorgegeben sind, zu erfüllen. Der Verein ist mit der Verabschiedung der Satzung, die in der Generalversammlung am 5. Januar 1984 beschlossen wurde, mit Wirkung vom 8. Februar 1984 im Registergericht beim Amtsgericht Karlsruhe als eingetragener Verein (e.V.) geführt und besitzt die „Gemeinnützigkeit". In der Jahreshauptversammlung am 27. Januar 1994 wurde die Satzung auf den neuesten Stand gebracht. Nach Genehmigung der Satzung beim Amtsgericht gilt nun die neueste Satzung ab dem 19. April 1994. Der Verein ist laut Satzung parteipolitisch und konfessionell unabhängig.
Unser Chor ist im Raum Karlsruhe mit zur Zeit über 50 Sängern immer noch einer der stärksten Männerchöre, der jederzeit in der Lage ist seine musikalischen und kulturellen Aufgaben zu erfüllen.
Den Erfordernissen der Zeit entsprechend wurde 1993 ein Frauenchor gegründet, der heute schon einen beachtlichen Leistungsstand z.Zt. mit seinen 49 Sängerinnen erreicht hat. Somit ist der Verein in der Lage, sowohl als Männer- oder Frauenchor, aber auch als gemischter Chor seine Auftritte zu gestalten. Zum ersten Mal stellte sich der Frauenchor beim weihnachtlichen Kirchenkonzert am 11. Dezember 1994 in der gutbesuchten Heilig-Geist-Kirche in Daxlanden der Öffentlichkeit vor. Bei drei eigenen Chorvorträgen und bei zwei Chören („In dulci Jubilo" und „Tochter Zion" von Gg. Fr. Händel) als gemischter Chor konnten die Sängerinnen ihr erreichtes beachtliches Niveau unter Beweis stellen, das zu vielen weiteren Erfolgen hoffen läßt. Bei der Zusammenfassung der 25 Jahre (1972-1997) soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass im Jahre 1992 die beiden Vereinsfahnen von 1847 (die viertälteste Fahne des Bad. Sängerbundes) und von 1907 durch die Karlsruher Fahnenfabrik restauriert wurden. Beide Fahnen befanden sich im Zustand der Auflösung und mußten unbedingt erneuert werden. Hier soll besonders erwähnt werden, dass wir es einem Glücksfall zu verdanken haben, dass unsere Gründungsfahne von 1847 noch existiert. Anfang des dritten Reiches wurde die Fahne eingezogen und als Zeitzeuge ins Zeughausnach Nürnberg gebracht. Zum 90jährigen Vereinsjubiläum hat der damalige Vereinsvorstand Alwin Kutterer um leihweise Überlassung der Fahne gebeten. Da nie eine Aufforderung um Rückgabe der Fahne ins Zeughaus erfolgte, blieb die Fahne in Daxlanden und kam dadurch nicht beim Bombenhagel, bei dem das Zeughaus total vernichtet wurde, in den Flammen um. Bei vielen Fliegeralarmen hat Frau Annel Kutterer immer die Fahne mit in die Luftschutzkeller genommen und sie so über den Krieg hinweg gerettet. Dafür sei ihr heute noch sehr herzlich gedankt.
Eine weitere Bemerkung soll hier über unsere Sängerkleidung gemacht werden. Im Jahre 1983 konnten die Sänger eine einheitliche Bekleidung bekommen, schwarze Jacketts und graue Hosen, dazu eine Krawatte. Diese Kleidung ist immer noch aktuell und kann bei allen Auftritten der Sänger getragen werden. Nachdem wir nun einen Frauenchor integriert haben, wurde beschlossen, dass der gesamte Chor zum 150jährigen Jubiläum neu eingekleidet wird.
Die Männer erhalten einheitlich blaue Jacketts, schwarze Hosen, weiße Hemden und einheitliche Krawatten, die Frauen einen schwarzen Rock, blaue Jacken, gleiche Blusen in weiß und dazu einen passenden Schal.
Zu den Jubiläumsveranstaltungen im Jahre 1997 werden sich sehr viele Menschen in Daxlanden einfinden. Sie alle heiße ich sehr herzlich Willkommen und wünsche ihnen frohe, gesellige und erlebnisreiche Stunden beim Liederkranz Daxlanden.
Dem Verein wünsche ich einen glücklichen und guten Verlauf seiner 150-Jahr-Feier und für die Zukunft viele weitere Jahre des Erfolges und der Freude am Chorgesang und immer wieder Menschen die bereit sind, dem Deutschen Lied zu dienen.
Karlsruhe, im Jahre 1997
Alfons Kutterer, Ehrenvorstand

 - 2002 Fortsetzung der Vereins-Chronik anläßlich des 10-jährigen Frauenchor-Jubiläums.
In Fortsetzung der Chronik-im Jahre 1972 vom damaligen Ehrenvorstand Alwin Kutterer im Festbuch zum 125-jährigen Vereinsbestehen begonnen und 1991 durch den derzeitigen Ehrenvorstand Alfons Kutterer im Festbuch zum 150-jährigen Vereinsjubiläum weitergeführt - folgt nun ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte. Im Jahre 1993 entschloss sich der Liederkranz Daxlanden, der ja bis zu diesem Zeitpunkt ein reiner Männerchor war, in der Vereinsstruktur neue Wege zu beschreiten und künftig mit der Damenwelt zu kooperieren; dies vor allem auch im Hinblick auf das 150jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1997. So wurde im Mai 1993 eine Werbeaktion gestartet und am 1. Juli 1993 fanden sich 25 Sängerinnen zur Gründungsversammlung und ersten Probe-Singstunde ein.
Die erste offizielle Chorprobe fand dann nach der Sommerpause am 26. August 1993 statt und bereits bei der Weihnachtsfeier im gleichen Jahr hatte der neue gegründete Frauenchor seinen ersten Auftritt.
Die Arbeit mit Chorleiter Wolfgang Thiedemann hat bald Früchte getragen und so präsentierte sich der Frauenchor beim weihnachtlichen Kirchenkonzert in der Heilig-Geist-Kirche Daxlanden im Dezember 1994 erstmals öffentlich mit drei eigenen Liedvorträgen sowie zwei weiteren Liedvorträgen als gemischter Chor. Hier zeigte sich, dass die Integration in den Männerchor ebenfalls gut gelungen ist und die gemeinsame Arbeit Erfolg hat. Somit war es dem Verein in der Folgezeit möglich, als Männer-, Frauen- oder gemischte Chorformation aufzutreten und damit das Vortragsspektrum erheblich zu erweitern.
Ein herausragendes Ereignis war das 150-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1997 mit dem im Mai stattfindenden Jubiläumskonzert im Fritschlachzentrum in Daxlanden sowie mit vier weiteren großen Veranstaltungen. Der Frauenchor zählte zu diesem Zeitpunkt 49 Sängerinnen.
Ein Jahr später - 1998 - konnte der Frauenchor sein 5-jähriges Bestehen feiern. Ein „kleines" Jubiläum zwar, aber dennoch bemerkenswert, wenn man bedenkt, was der Chor in dieser doch verhältnismäßig kurzen Zeit erreicht hat. So präsentierten sich die Damen im Juni 1998 erfolgreich beim Frauenchor-Konzert der Sängergruppe Karlsruhe.
Zum „Geburtstagsfest" im November 1998 konnte der Verein mit einer weiteren Überraschung aufwarten. An diesem Tag hatte die neu gegründete Theatergruppe mit dem mit viel Beifall beachten Schwank „Heiratsinstitut Liebeslaube" Premiere.
Beim Herbstkonzert im Oktober 2000, das unter dem Motto „Lieder der Welt" in der Rheinstrandhalle stattfand, beeindruckten Männer-, Frauen-als auch gemischter Chor sowie Gesangs-Solisten und Musiker das Publikum.
Seinen ersten großen Auftritt hatte bei diesem Konzert der Kinderchor, der im Jubiläumsjahr 1997 aus der Taufe gehoben wurde. Unter der Leitung von Bernhard Gohlke, der seit der Gründung enorme Aufbauarbeit geleistet hat, sangen sich die kleinen Akteure in die Herzen der Zuhörer und sicherten sich damit einen Riesenapplaus.
Vom Herbst 2000 bis Herbst 2001 leitete Frau Svitlana Girba den Kinderchor. Im Herbst 2001 übernahm Frau Katja Harbers die Leitung des Kinderchores und hat mit den Kindern einen beachtlichen Leistungsstand erreicht. In der Zwischenzeit hat der Kinderchor zwei eigene Konzerte absolviert und wirkte u.a. beim Herbstkonzert 2001 des Handharmonika Orchesters Daxlanden mit.
Mit der Grund- und Hauptschule Grünwinkel wurde im Jahre 2002 das Projekt „Kooperation Schule-Verein" ins Leben gerufen; eine zunächst für 5 Jahre vereinbarte Zusammenarbeit, die durch das Kultusministerium in Stuttgart angeregt wurde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es im Bereich des Bad. Sängerbundes 40 solcher Kooperationen, die neue Initiativen und geeignete Entwicklungsfelder für Schul-, Kinder- und Jugendchöre aufzeigen.
Ein besonderes Ereignis war die Weihnachtsfeier 2001 mit einem Krippenspiel, das unter dem Titel „Der Weg nach Bethlehem" von allen Sängerinnen und Sängern, dem Kinderchor, der Theatergruppe sowie einer Instrumentalgruppe gestaltet wurde. Idee und Text wurden von Frau Inge Thiedemann gekonnt in Szene gesetzt. Die musikalische Bearbeitung sowie die Gesamtleitung lag in den bewährten Händen unseres Chorleiters, Herrn Wolfgang Thiedemann.
Eine weitere Verbindung zu Grünwinkel hat sich im Jahre 2002 ergeben. Da der Singbetrieb der Liedertafel LYRA Grünwinkel leider nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte, entschlossen sich einige der Sängerinnen und Sänger zum Singen zu ihrem Patenverein nach Daxlanden zu kommen. Wir freuen uns über die gesangliche Unterstützung und heißen die neuen Sängerinnen und Sänger herzlich willkommen.

Karlsruhe, Oktober 2002 Iris Sturm, Schriftführerin